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Bauaufgabe | Ziel der Architekten war es, ein hohes Maß an Kommunikation und Nutzbarkeit zu erreichen. Durch die 64-Grad-Neigung des Gebäudes konnte die direkte Ein-
strahlung des Sonnenlichts verringert werden. Auf der Nordseite wird hingegen diffuses Tageslicht „eingefangen“.
Simulation | Das Gebäude wurde als idealisierter Volumenkörper im Simulationsmodell grafisch abgebildet. Dadurch konnte der g-Wert der geneigten Glasflächen berücksichtigt werden. Durch die gleichartige Neigung der Nordfassade und durch die offene Raumgeometrie des innen liegenden Atriums wird im „Lichtfänger“ ein hohes Maß an Tageslicht genutzt.
Haustechnik | Die Heiz- und Kühllasten werden vorwie-
gend mit einer oberflächennah verlegten Bauteilaktivierung abgedeckt. Kunststoffrohre werden auf einer Trägermatte direkt auf die Schalung der Betondecken aufgelegt. Die oberflächennahe Einbaulage hat schnelle Reaktionszeiten der thermisch aktivierten Deckenfläche zur Folge, wodurch eine Einzelraumregelung möglich wird. Der Luftaustausch erfolgt mit einer Luftaustauschanlage, welche ebenfalls innerhalb der Betonkonstruktion angeordnet ist. |
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