|
Allgemeines | Geothermische Energie ist eine in Form von Wärme, gespeicherte Energie unterhalb der Erdoberfläche. Im Erdkörper nimmt die Erdreichtemperatur gleichmäßig um ca. 30 °C je km Tiefe zu. Die Erdreichtemperatur der oberen 15 m ist dagegen von der Witterung sowie von den Grund- und Schichtenwasserströmen abhängig.
Erdsonden | Mit einem Bohrgerät wird eine Bohrung in das Erdreich eingebracht. In die Bohrung werden zwei Doppel-U-Rohre aus Kunststoff montiert und mit einer wärmeleiten-
den Zementfüllung kraftschlüssig verfüllt. Der Energieinhalt wird dem Erdreich über ein Keislaufsystem entzogen. Das gleichmäßige Temperaturniveau von 7-11°C kann mit einer Wärmepumpe zur Beheizung oder auch indirekt, über einen Wärmetauscher, zur Kühlung verwendet werden. Die Entzugsleistung liegt, abhängig von lokalen Schichtaufbauten, zwischen 30 - 70 W/m.
|
|
 |