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Funktion | In einer „Sommernacht“ sind ca. 10 - 15 °K kühlere Lufttemperaturen als an einem „Sommertag“ zu verzeichnen. Dieses Kühlpotenzial kann in einem Gebäude durch eine planmäßige Durchlüftung genutzt werden. Während einer Nachtlüftungsperiode von 8 - 10 Stunden werden dabei die ersten 5 cm eines massiven Bauteiles thermisch aktiviert. Für eine optimale Wirkung ist daher eine große freiliegende Oberfläche wirksamer als einzelne „massive Wände“.

Raumakustik | Da für die thermische Aktivierung der Speichermassen freiliegende und damit schallharte Raumoberflächen erforderlich sind, ist gleichzeitig ein Konzept für die Raumakustik zu entwickeln.
Leistungsfähigkeit | Ergebnisse aus der Planung zeigen, das durch die Speicherfähigkeit des Materials bei einem 5-8 fachen Luftwechsel eine Absenkung der Raumtemperatur von 2 - 5 °C zu erzielen ist.

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